Willkommen bei InnaMoRuhr

In einem multidisziplinären Konsortium aus Sozial-, Wirtschafts-und Ingenieurwissenschaften gehen Forscher:innen der drei UA Ruhr-Universitäten der Frage nach, wie die Mobilität im Ruhrgebiet nachhaltig gestaltet werden kann. Das Projekt wird ein Konzept einer integrierten, nachhaltigen Mobilität für die Universitätsallianz Ruhr entwickeln und in einem Feldversuch praktisch erproben. Dabei werden die folgenden drei Schritte durchlaufen:

Befragung

Mit Hilfe von Befragungen, Interviews und statistischen Auswertungen wird zunächst eine detaillierte Bestandsaufnahme der Ist-Situation vorgenommen. Letztendlich wird die Bereitschaft der Teilnehmenden erfragt, ihr Verhalten nachhaltig zu ändern und innovative Angebote zu nutzen.

Workshops

Die im ersten Schritt erhobenen und zu Szenarien verdichteten Daten werden in mehreren Stakeholder-Workshops diskutiert und verfeinert. Mit dem Ziel konsensfähige Szenarien zu entwickeln, um diese simulativ zu testen, fanden die Workshops bereits mit insgesamt 43 TeilnehmerInnen statt.

Erprobung

Der von der TU Dortmund weiterentwickelte Simulator MATSim wird genutzt, um ein Verkehrsmodell zu entwickeln, welches das Verkehrsgeschehen rund um die vier UA Ruhr-Standorte abbildet. Im Reallabor werden im Anschluss neuartige Mobilitätslösungen getestet, die Teil des integrierten, nachhaltigen Mobilitätskonzeptes sind.

Aktuelles aus dem Projekt

Die neuesten Beiträge aus dem Projekt. Eine Übersicht aller Beiträge finden Sie unter "Aktuelles".

KoMet Ruhr Lecture: Methods of transformation research

Am 28. November fand die KoMet Ruhr Lecture statt. Im Rahmen des Vortrags „Methods of transformation research. The case of sustainable transportation in the Ruhr district“ wurde der Mixed Method Ansatz des InnaMoRuhr Projekts vorgestellt und mit teilnehmenden Studierenden diskutiert. 

Zunächst wurde eine Einführung zur Transformationsforschung und der Modellierung soziotechnischer Systeme gegeben. Es folgte eine Präsentation qualitativer und quantitativer Methoden der Mobilitätsforschung sowie der Ergebnissen aus dem Projekt und den damit verbundenen Szenarioworkshops und Reallaboren. Zuletzt wurde auf die Simulation, mit der das zukünftige Mobilitätsverhalten betroffener Personen nachgebildet werden soll, und auf das Mobilitätstracking mit Hilfe der InnaMoRuhr-App eingegangen.

InnaMoRuhr-Carsharing jetzt verfügbar

Am 19.10.2022 besuchte uns Herr Josef Hovenjürgen, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW. Neben der Vorstellung bisheriger Projektergebnisse lag ein Fokus auf der Präsentation unseres Carsharing-Angebots mit Elektrofahrzeugen. Über einen Zeitraum von etwa drei Monaten wird in Form von Umfragen und technischer Auswertungen untersucht, inwiefern ein Carsharing-Angebot das Mobilitätsverhalten von Uniangehörigen verändert.

Fotos: Marvin Siegmann / RUB

InnaMoRuhr Mobilitätsbudget gestartet

Am 31.10.2022 ist das Teilprojekt Mobilitätsbudget, das im Rahmen des InnaMoRuhr-Reallabors entwickelt wurde, offiziell gestartet. Für zwei Monate bekommen die Teilnehmer:innen ein Budget von je 120 € pro Monat zur Verfügung gestellt. Das Budget wird über eine digitale Visa-Karte und eine App zur Verfügung gestellt und kann für alle Mobilitätsdienstleistungen verwendet werden, die sich mittels Kreditkarte bezahlen lassen. Seit September werden die Bewegungen der Teilnehmer:innen dabei von der InnaMoRuhr-App aufgezeichnet,  um Veränderungen in ihrem Mobilitätsverhalten identifizieren zu können.  

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