Willkommen bei InnaMoRuhr

In einem multidisziplinären Konsortium aus Sozial-, Wirtschafts-und Ingenieurwissenschaften gehen Forscher:innen der drei UA Ruhr-Universitäten der Frage nach, wie die Mobilität im Ruhrgebiet nachhaltig gestaltet werden kann. Das Projekt wird ein Konzept einer integrierten, nachhaltigen Mobilität für die Universitätsallianz Ruhr entwickeln und in einem Feldversuch praktisch erproben. Dabei werden die folgenden drei Schritte durchlaufen:

Befragung

Mit Hilfe von Befragungen, Interviews und statistischen Auswertungen wird zunächst eine detaillierte Bestandsaufnahme der Ist-Situation vorgenommen. Letztendlich wird die Bereitschaft der Teilnehmenden erfragt, ihr Verhalten nachhaltig zu ändern und innovative Angebote zu nutzen.

Workshops

Die im ersten Schritt erhobenen und zu Szenarien verdichteten Daten werden in mehreren Stakeholder-Workshops diskutiert und verfeinert. Mit dem Ziel konsensfähige Szenarien zu entwickeln, um diese simulativ zu testen, fanden die Workshops bereits mit insgesamt 43 TeilnehmerInnen statt.

Erprobung

Der von der TU Dortmund weiterentwickelte Simulator MATSim wird genutzt, um ein Verkehrsmodell zu entwickeln, welches das Verkehrsgeschehen rund um die vier UA Ruhr-Standorte abbildet. Im Reallabor werden im Anschluss neuartige Mobilitätslösungen getestet, die Teil des integrierten, nachhaltigen Mobilitätskonzeptes sind.

Aktuelles aus dem Projekt

Die neuesten Beiträge aus dem Projekt. Eine Übersicht aller Beiträge finden Sie unter "Aktuelles".

InnaMoRuhr-Carsharing jetzt verfügbar

Am 19.10.2022 besuchte uns Herr Josef Hovenjürgen, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW. Neben der Vorstellung bisheriger Projektergebnisse lag ein Fokus auf der Präsentation unseres Carsharing-Angebots mit Elektrofahrzeugen. Über einen Zeitraum von etwa drei Monaten wird in Form von Umfragen und technischer Auswertungen untersucht, inwiefern ein Carsharing-Angebot das Mobilitätsverhalten von Uniangehörigen verändert.

Fotos: Marvin Siegmann / RUB

InnaMoRuhr Mobilitätsbudget gestartet

Am 31.10.2022 ist das Teilprojekt Mobilitätsbudget, das im Rahmen des InnaMoRuhr-Reallabors entwickelt wurde, offiziell gestartet. Für zwei Monate bekommen die Teilnehmer:innen ein Budget von je 120 € pro Monat zur Verfügung gestellt. Das Budget wird über eine digitale Visa-Karte und eine App zur Verfügung gestellt und kann für alle Mobilitätsdienstleistungen verwendet werden, die sich mittels Kreditkarte bezahlen lassen. Seit September werden die Bewegungen der Teilnehmer:innen dabei von der InnaMoRuhr-App aufgezeichnet,  um Veränderungen in ihrem Mobilitätsverhalten identifizieren zu können.  

Schon 1,96 Mio. gesammelte Standorte durch die InnaMoRuhr-App

Seit dem Start der drei UA Ruhr Reallabore Carsharing, Fahrradhub und Mobilitätsbudget am 19.09.2022, arbeitet auch die zugehörige Smartphone-App. Diese erfasste vom 01.09. bis zum 12.10. bereits 122 angemeldete Geräte, 4552 Wegstrecken und 1,96 Mio. Standorte. Gearbeitet wird noch an der Integration von Echtzeitdaten des VRR und des Routings für Tier E-Scooter um auch diese Fahrtwege mit in die kommenden Auswertungen einfließen lassen zu können. Ziel der Auswertung ist es, Mobilitätsmuster und Nachhaltigkeitspotentiale für die Mobilität zu und zwischen den Ruhr-Universitäten aufzudecken.

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